Am 19.9. wäre sie 100 Jahre: Blanka Maria Pazeller

100 Jahre alt wäre sie am Freitag, den 19. September 2014 geworden. Dr. Istvánne Krajcsik, geb. Blanka Maria Pazeller, erste Tochter von Jakob Pazeller, war am 13. Oktober 2009 nach langer und mit großer Geduld ertragener Krankheit im Alter von 95 Jahren gestorben.

 

Auf dem Budapester Friedhof Farkasrét fand sie zur ewigen Ruhe.

 

Ihre Kinder, Enkelkinder, Urenkel, Schwiegertöchter, Schwiegersohn sowie viele Freunde und Bekannte hinterließ sie in tiefer Trauer. Doch dem großen Schmerz folgte die Freude, von diesem liebenswürdigen, gütigen und herzerwärmenden Menschen, Blanka Maria, so viel Gutes erhalten und auf den weiteren Weg mitbekommen zu haben.

 

Anlässlich ihres 100. Geburtstages haben sich die Angehörigen dieser wunderbaren Frau zu einem gemeinsamen Gedenken in Budapest eingefunden.

 

Wir werden sie immer in unseren Herzen behalten.


Sehnsuchtsmelodien - Die Musik von Jakob Pazeller


Willkommen auf pazeller-film.de. Ich freue mich sehr über Ihren Besuch!

Ein Film über Jakob Pazeller? "Den kennt doch keiner", sagen die einen. EBEN DRUM! sage ich. "Diese Musik, die will doch niemand hören!", sagen die anderen. Wirklich niemand? Seltsam nur, dass rund um den Globus 70 Fernseh- und 200 Radiostationen das letzte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker am 1. Januar live ausstrahlten. Weltweit über 400 Millionen Menschen sollen dieses Ereignis allein an ihren Bildschirmen verfolgt haben.
Daher wäre es ein Wunder, wenn der Welt nicht auch die Musik von Pazeller gefällt.


Wiener Blut und Ungarns Leidenschaft

Wer erstmals die neuen, bislang unbekannten Walzer von Jakob Pazeller hört, bekommt mitunter Gänsehaut. Sie sind einfach schöner und gefühlvoller, als die bekannten Werke der großen Komponisten. Der Musikwelt eröffnen sich verträumte Melodien voller Hoffnung und tiefer Sehnsucht – nach Liebe, Geborgenheit, Frieden und Freiheit.
Und mit einem kraftvollen Ausdruck unbeugsamer Lebensfreude fordern sie auf zum Tanz.

 

Gehen Sie mit mir auf Entdeckungsreise und lassen Sie uns gemeinsam einen Jahrzehnte hinter dem "Eisernen Vorhang" verloren geglaubten Schatz bergen.     Ihr Gero E. Trepte


Wieder aufgetaucht: Die Noten von Jakob Pazeller


Das unglaubliche Schicksal des
Wiener Dirigenten, Komponisten und
K.u.K.-Militärkapellmeisters Jakob Pazeller (1869 - 1957) im Film

 

Wer hat nicht schon einmal in einer „dunklen“ Stunde zu sich selbst gesagt, „Ich glaube, ich bin im falschen Film!“

 

Tja, manchmal läuft`s eben nicht so, wie man es sich erhofft. Und wenn`s einen richtig erwischt, wenn`s richtig „dick“, wenn alles auf einmal kommt, dann heißt es: „Die Welt
hat sich gegen mich verschworen.“ Und selbst wenn du der friedliebendste und harmonie-
bedürftigste Mensch bist, fühlst du dich in einem solchen Moment von allen allein gelassen – und vor allem von Gott.

So musste einst der streng katholisch erzogene Jakob Pazeller empfunden haben.
Der um die Jahrhundertwende weltberühmte Wiener Komponist und einer der letzten Militärkapellmeister der Österreichisch-Ungarischen Donaumonarchie war gezwungen, seiner großen Liebe zu entsagen, wurde von Kommunisten und Faschisten, Nationalisten und Russen geächtet und gejagt.
Und das nur, weil er Musiker war, eine Jüdin heiratete – und Deutsch sprach.
Am Ende verstummte er. Komponiert hatte er weiterhin. Heimlich. Und ohne Unterlass. 


Trotz Gewalt und Verfolgung - sein Traum wird wahr

Als die Russen 1956 den Volksaufstand gegen die Kommunisten in Ungarn niederschlugen und mit Panzern auch sein Wohnhaus in Budapest beschossen, brach Jakob Pazeller verwirrt und verzweifelt zusammen. Dennoch hörte er nicht auf, an seinen großen Traum zu glauben.
Noch im Sterbebett sagte er zu seinem gerade sechs Monate alten Enkel Frigyes:

Es wird die Zeit kommen, wo in einer freien Welt, in einem freien Europa die Menschen in Frieden leben und meine Melodien frei klingen dürfen.
Vielleicht wirst du es eines Tages erleben.
Glaube daran – und lebe dafür!

 Am 24. September 1957 stirbt Jakob Pazeller.

Ein Schatz Noten - verbrannt, versteckt, nun wieder entdeckt!

Die Originale seiner Noten, einst von Kommunisten und Nazis öffentlich verbrannt, bewahrten er und später seine Tochter Maria wie einen wertvollen Schatz. Jetzt sind sie wieder aufgetaucht, und Enkel Frigyes Pazeller unterlässt keine Anstrengung, um den Traum seines Großvaters 50 Jahre nach dessen Tod wahr werden zu lassen - zum Beispiel als Filmmusik für einen großen Spielfilm über Liebe, Leben und Leiden des begnadeten Wiener Komponisten Jakob Pazeller.                               Gero E. Trepte



Am Muttertag: Begeisterung für Pazeller-Konzert


Kaiserwetter ließ den Leiter der Musikschule Leverkusen, H.-Jürgen Ohrem, fürchten, dass sich der Konzertsaal im Forum Leverkusen am Muttertag 2009 gar nur mäßig füllen könnte. Doch das Interesse an der „Wiener Melange zum Muttertag“ mit einer Welturaufführung und Werken von Jakob Pazeller war überwältigend. Über 700 Besucher zählten die Organisatoren, und die grandiosen Darbietungen von Musikgruppen verschiedener Jahrgänge und Leistungsstufen belohnte das begeisterte Publikum mit stehenden Ovationen.  


Auch den Generalkonsul der Republik Ungarn, Tamás Antal Mydlo, den stellvertretenden Generalkonsul, Gyula Bélai, Leverkusens Oberbürgermeister Ernst Küchler sowie die Vertreter der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft Düsseldorf mit ihrem Präsidenten Sándor Kövér und Vorstandsmitglied Peter Heidrich hielt es nicht mehr auf ihren Plätzen. Mehr


Nicht gerade militärisch

 

... sind die Werke des Wiener Komponisten Jakob Pazeller, der seinen Dienst jahrzehntelang als Offizier versah.


Beifall in Baden-Baden


Eine kleine Sensation feierte Baden-Baden am Wochenende des 14. und 15. Juni 2008: In einer Welturauf-
führung
spielte die Philharmonie Baden-Baden anlässlich ihrer "Konzerte zur Rosenblüte" ein bisher noch unbekanntes Werk des Wiener Komponisten Jakob Pazeller: "Die Rosenkönigin". Das Publikum spen-
dete großen Applaus, und Ober-
bürgermeister Wolfgang Gerstner lud die Orchesterleitung am nächsten Tag ins Rathaus ein; Anlass: ein Film-
projekt von Gero Trepte, das den Anstoß zu der Welturaufführung gab.


Überraschender Erfolg


Sind über die Leistungen der Musikschüler und den großen Beifall der Konzertbesucher sichtlich erfreut: Musikschulleiter H.-Jürgen Ohrem (Mitte), Frigyes Pazeller (links) und Klaus Müller. Fotos: Kristina Trepte


Unter diplomatischer Schirmherrschaft


Die "Wiener Melange zum Muttertag" stand unter Schirmherrschaft des Generalkonsuls der Republik Ungarn, Tamás Antal Mydlo (Foto) und des Oberbürgermeisters der Stadt Leverkusen, Ernst Küchler.      Mehr


Ein einzigartiges Werk


Es gibt tatsächllich Zeitgenossen, die behaupten, für die "breite Masse" ist jeder Walzer gleich. Das berühmteste Werk von Jakob Pazeller, "Souvenir de Herkulesbad" aus dem Jahre 1903 (Sie hören es gerade), wird noch heute auf der ganzen Welt gespielt.
Es gibt nichts Vergleichbares!


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